Inzest ist eine Bezeichnung für erzwungenen Sex, also sexuellen Missbrauch.
Das Wort kommt aus dem Lateinischen „incestus“, was unkeusch, nicht rein, nicht unschuldig bedeutet und deutet auch auf „Blutschande“ hin.
Eine Schande ist es tatsächlich, doch die sollte den verantwortlichen Täter treffen – doch diese können sich immer wieder entziehen, weil das Thema tabuisiert oder auch in Lächerlichkeit gezogen wird – für die Inzest-Erfahrenen. Ich sage dazu nicht Opfer, denn das erniedrigt zusätzlich und hält in Ohnmacht, Hilflosigkeit und mangelnder Unterstützung fest.
Es gibt eine Spanne zwischen Inzestverbot und Inzestgeboten innerhalb von sozialen Gruppen wie Religionen und Politik wie hierdurch klar wird: Pharaonen im alten Ägypten mit Erlaubnis, Altbabylonisches Reich mit Verbot, Perserreich war die Inzestehe von Königen und Priester ein Kult und daher von großer sozialer Bedeutung. Im alten Griechenland,Hellenismus, Sparta war die Mythologie von Zeus & Hera ein Vorbild.
Nur die Ödipus-Geschichte offenbarte einen „Fluch“ und damit ein Trauma, das wir bis heute kennen. Ähnlich im Vergleich ist die Elektra-Geschichte, die heute in der modernen Psychologie die Verwirrungen und postraumatischen Belastungen benennen. Im Türkischen Bereich sexuellen Missbrauchs gehört ein Begriff des „Mandelns“ zum verdeckten Missbrauch durch alte Männer an Jungen; in jeder Nation gibt es diese pädosexuellen Übergriffe und Missbräuche!
Im Römischen Reich war ein Kind aus einem Inzest „vaterlos und nicht erbberechtig“; das Geld ging an den Staat nach dem Tod des Täters.
Auch adoptierte Kinder konnten nicht geehelicht werden – im „incestus iure civili“ (Inzest unter römischen Bürgern). Der „incestus iure gentium“ (Inzest unter anderen Völkern) wurde nicht verfolgt. Es gab Regelungen des Verbotes, die auch umgangen werden konnten. Als Strafe erfolgt der Sturz von dem Tarpejischen Felsen – ein Todesurteil – wohl häufiger an Vestalinnen vollzogen als an Tätern wie Sextus Marius.
K.O. Tropfen. Da sie keine Unterstützung von ihrer Familie diesbezüglich hatte; die Mutter war selbst geschwächt durch Missbrauch, blieb sie bei diesem Mann und er konnte nicht angezeigt werden).
Diese Worte und Gesten oder Blicke sind nicht nachweisbar! Dennoch landen sie wie „Pfeile und Anker“ im ganzheitlichen System – das Kind hörte diese Worte, sah die Blicke oder Gesten oder fühlte diese Zwangshandlungen – auch nach Jahren kann eine Frau oder ein Mann, plötzlich die Berührung, das Erzwungene erinnern, denn es ist gespeichert in den eignen Sinnen (VAGOK_H = Visuell, auditiv, gustatorisch, olfaktorisch, kinesthätisch = Bewegungen, haptisch =sinnerfassend oder sinnlich) und das wirkt in Beziehungen als Blockade negativ und positiv als „Red Flags“.
Affären beruhen im Ursprung genau auf diesem Muster des Inzest; etwas „Verborgenes, Heimliches“. Dazu gehört auch die „Platonische Liebe“ – hier erfolgt keine tatsächliche Ausführung durch Intimität; dennoch kann hier eine zwanghafte Handlung zu Grunde liegen – die Phantasie ein Anderer/eine Andere steht zur Verfügung als weitere Möglichkeit oder Flucht – und Phantasie kann ja nicht bestraft werden, oder?
Empathen finden das nicht lustig, das Begehren, die Gier auf sich zu fühlen. Das ist Belästigung. Gerade wenn eine Sensitivität vorhanden ist, die den Empathen klar fühlen lässt, in welches Chakra ein anderer einsteigt und nur auf sexuelle Handlung und sexuelle Gedanken gepolt ist – weil er selbst seine Triebfähigkeit nicht erkennen will, den Schaden, den er damit bei einem unfreiwilligen Geschlechtspartner als Schwere und wirklich auch der Erzeugung umgekehrt von Ekel, Abscheu, Verachtung, Objektifizierung = Erniedrigung zur „Gummipuppe“ oder „Porn-DarstellerIn“ anrichtet.
Ein Empath oder hochsensibtiver darf dann in die Telegonie-Arbeit, um das Wurzelchakra, das Sakralchakra und den Solarplexus (Machtmissbrauch) sowie das Stirnchakra reinigen, wenn er telepathisch offen ist. Das sind regelrechte Verschmutzungen. By the way, ein Empath wird sich freiwillig keinen Porno-Film ansehen oder in Bordelle gehen, wenn er sich bewusst ist – gar nicht. Intimität ist für einen Empathen & hochsensiblen Menschen ein völlig eigener Raum, den er bewusst teilt oder auch nicht.
Deshalb ist auch der Bereich von Affären unmöglich, auf das Äusserste schmerzhaft in vielen Ebenen, weil Unehrlich, Verlogen und Betrug im Feld liegen – dennoch muss ein Empath sich mit diesen gesellschaftlichen oder familiären Themen von Missbrauch, Inzest-Strukturen in der Familienlinie auseinandersetzen – egal ob Frau oder Mann. Denn diese unbewusste „Gegenwelt“ existiert ja nach wie vor.
Und die Frage ist dann, spielst du dieses Gewaltspiel von Affären und Triangultation (Vergleich & Konkurrenz mit 2 oder mehr Frauen oder Männern, mit dem Motto „wer mehr tut wie ich es will, mit dem verbringe ich Zeit und erzeuge so das Gefühl „Mehrwert zu haben, solange ich das will“ – Narzissmus) mit, um zu einer Gruppe zu gehören? Oder erkennst du, dass deine Werte hier nicht geteilt werden und gehst für dich und deine Werte?!
Gerade Missbrauchs-Erfahrene dürfen hier ihre eigenen natürlichen Ursprungswerte wieder entwickeln oder vielleicht zum ersten Mal im eigenen Leben nach den vielen Facetten des narzisstischen Missbrauchs – der leider immer noch legitim ist.
Ein reifer, sich bewusster gewordener & werdender Mensch – Mann oder Frau- erkennt diese Muster ohne Vorwurf an sich und klärt diese – ein unreifer Mensch – Mann oder Frau – beteiligt sich an reduzierenden Worten, Gesten (auch Nachpfeifen) und Tatenverschleierungen auch als Lächerlichkeit oder Generalisierung als „Normalität“ verantwortungsloser TäterInnen.

